Ihre Fragen zur Phishing-Simulation. Klar beantwortet.
Was kostet der Einstieg? Wie funktioniert die Direktplanung? Welche Daten werden verarbeitet? Hier finden Sie konkrete Antworten zu Produkt, Ablauf, Vertragslaufzeit und Auswertung.
Produkt & Einstieg
Was ist eine Phishing-Simulation?
Eine Phishing-Simulation ist ein kontrollierter Test mit realistisch gestalteten Nachrichten. Sie macht sichtbar, wie eine Empfängergruppe auf ein konkretes Szenario reagiert. Die Ergebnisse unterstützen Awareness und Verbesserungen im Arbeitsalltag; eine einzelne Simulation belegt nicht die gesamte Sicherheit einer Organisation.
Was ist die hookfree Phishing Engine?
Die hookfree Phishing Engine verbindet ein Kundenportal mit Managed-Betrieb. Ihre Organisation wählt Vorlage, Empfänger und Zeitraum, prüft die vorbereitete Simulation und beauftragt sie verbindlich. hookfree übernimmt die technische Vorbereitung, den Versand und die Bereitstellung der vereinbarten Auswertung.
Für wen eignet sich die Phishing Engine?
Die Engine richtet sich an Unternehmen, Kommunen, Behörden und andere Organisationen, die kontrollierte Phishing-Simulationen durchführen möchten. Das Angebot ist für den geschäftlichen oder dienstlichen Einsatz vorgesehen. Pakete unterscheiden sich nach dem zulässigen Empfängerumfang je Simulation.
Brauchen wir einen eigenen Mailserver oder eine Trackingdomain?
Für den Managed-Betrieb benötigen Sie keine eigene Versand-, Tracking- oder Kampagneninfrastruktur. hookfree stellt die technische Infrastruktur bereit. Ihre IT bleibt für die erforderlichen Zustellvoraussetzungen in der eigenen E-Mail-Umgebung zuständig; diese werden vor dem Versand geprüft.
Können wir uns selbst registrieren?
Ja. Beim Managed-Self-Service registrieren Sie Ihre Organisation, wählen ein Paket und bezahlen über Stripe. Nach Zahlung und E-Mail-Bestätigung kann der Zugang vorbereitet werden. Eine Simulation kann erst nach Account- und Domainfreigabe durch hookfree verbindlich beauftragt werden.
Was unterscheidet Selbstregistrierung und Einrichtung durch hookfree?
Selbstregistrierung beschreibt den Buchungsweg, nicht den technischen Eigenbetrieb. Auch selbst registrierte Kunden nutzen den Managed-Prozess. Bei Einrichtung durch hookfree richten sich Paket, Laufzeit und Zahlungsweg nach dem vereinbarten Angebot. Die Prüfung und Freigabe einer Simulation bleiben in beiden Fällen erforderlich.
Kann ich die Plattform vor einer Buchung kennenlernen?
Sie können eine unverbindliche Produkt-Demo anfragen und den Ablauf mit hookfree besprechen. Der kostenpflichtige Pilot ermöglicht anschließend eine echte Simulation im vereinbarten Umfang. Eine Produkt-Demo und die Pilot-Simulation sind unterschiedliche Angebote.
Planung & Durchführung
Wie läuft eine Managed-Simulation ab?
Sie wählen eine angebotene Vorlage, legen Empfänger und Zeitraum fest und wählen die Planungsart. Vor dem Versand prüfen Sie Vorschau, Zustellvoraussetzungen und die verpflichtende Testmail. Erst Ihre verbindliche Beauftragung und die erforderlichen Freigaben ermöglichen die technische Durchführung.
Was ist der Unterschied zwischen individueller Planung und Direktplanung?
Bei individueller Planung kann hookfree die Vorlage mit Ihnen abstimmen und anpassen. Bei Direktplanung übernehmen Sie eine dafür angebotene Vorlage einschließlich ihrer technischen Vorgaben unverändert. Vorschau, Testmail, Zustellprüfung, Account- und Domainfreigabe sind bei beiden Planungsarten erforderlich.
Wie viel Vorlauf braucht eine Phishing-Simulation?
Bei individueller Planung liegt der gewünschte Start grundsätzlich mindestens fünf Kalendertage nach vollständiger Einreichung der Angaben. Bei Direktplanung müssen zwischen verbindlicher Beauftragung und Start mindestens 24 tatsächlich verstrichene Stunden liegen. Ein Entwurf wahrt diese Frist nicht. Ausstehende Freigaben oder Rückmeldungen können den Start verschieben.
Kann ich die E-Mail und Landingpage vor dem Versand prüfen?
Ja. Die Vorschau zeigt den vorgesehenen Stand der Simulation. Zusätzlich müssen Sie eine Testmail an eine freigegebene Testadresse anfordern, prüfen und bestätigen. So werden Inhalt, Darstellung, Links und Zustellung kontrolliert, bevor Sie die Simulation verbindlich beauftragen.
Kann ich eine Direktplanung nachträglich individualisieren?
Die Direktplanung übernimmt die angebotene Vorlage unverändert. Wenn Sie Inhalt, Betreff, Absenderdarstellung oder andere Vorgaben individuell abstimmen möchten, nutzen Sie die individuelle Planung. Änderungen an prüfungsrelevanten Daten können eine erneute Prüfung und Testmail erforderlich machen.
Wann wird eine Simulation vom Kontingent abgezogen?
Ein Direktplanungsentwurf reserviert und verbraucht keine Einheit. Erst die erfolgreiche verbindliche Beauftragung verbraucht eine Simulation. Bei individueller Planung wird beim Einreichen eine Einheit reserviert und bei verbindlicher Beauftragung verbraucht. Eine kundenseitige Stornierung nach Beauftragung führt nicht automatisch zu einer Rückbuchung.
Dürfen wir beliebige Empfänger oder Domains verwenden?
Simulationen sind auf den berechtigten Organisationsbereich und die freigegebenen Empfängerdomains begrenzt. Die primäre Domain wird bei Selbstregistrierung aus der geschäftlichen Admin-E-Mail-Adresse abgeleitet und durch hookfree geprüft. Zusätzliche Domains benötigen gegebenenfalls eine Zusatzbuchung sowie Prüfung und Freigabe.
Ist eine Zustellung an alle Empfänger garantiert?
Eine vollständige Zustellung wird nicht garantiert. Spamfilter, Gateways, Sicherheitsrichtlinien oder technische Störungen können die Zustellung beeinflussen. Die Zustellvorbereitung und Testmail helfen, die konkrete Umgebung zu prüfen. Ihre IT setzt notwendige Einstellungen in der eigenen Organisation um.
Preise, Abo & Vertragsende
Was kostet die Pilot-Simulation?
Der Pilot kostet 299 € netto einmalig. Er umfasst eine Phishing-Simulation mit bis zu 100 Empfängern, einer freigegebenen Empfängerdomain, einer Standardvorlage, Testmail und kompakter Ergebnisübersicht. Der Pilot-Zugang ist auf 90 Tage ab Aktivierung begrenzt und ist kein Abonnement.
Was kostet ein Managed-Abonnement?
Managed startet bei 1.790 € netto pro Vertragsjahr für bis zu 50 Empfänger je Simulation bei drei Jahren Gesamtlaufzeit. Für ein Jahr beträgt der Preis in dieser Paketstufe 1.990 € netto. Alle regulären Managed-Pakete enthalten 12 Simulationen pro Vertragsjahr. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
Ist die Managed Phishing Engine ein Abo?
Ja. Managed wird als Abonnement mit fester vereinbarter Gesamtlaufzeit von einem oder drei Jahren angeboten. Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus. Die jährliche Zahlung innerhalb eines Dreijahresvertrags ist ein Abrechnungsschritt dieses Vertrags und verlängert seine Gesamtlaufzeit nicht. Der Pilot ist ein einmaliges Paket.
Verlängert sich das Managed-Abo automatisch?
Die hier angebotenen Standardpakete enden nach der vereinbarten Laufzeit von einem oder drei Jahren automatisch. Eine automatische Verlängerung über diese Gesamtlaufzeit hinaus ist nicht vorgesehen. Für individuelle Angebote gelten die dort ausdrücklich vereinbarten Bedingungen.
Muss ich bei einem Dreijahresvertrag alles auf einmal bezahlen?
Nein. Der vereinbarte Jahrespreis wird jeweils zu Beginn des betreffenden Vertragsjahres abgerechnet. Beispiel: Bis 50 Empfänger kosten bei drei Jahren Laufzeit 1.790 € netto pro Jahr, insgesamt 5.370 € netto über drei Jahre. Es besteht die vereinbarte Bindung für die gesamte Vertragslaufzeit.
Kann ich das Managed-Abo monatlich kündigen?
Die Standardpakete haben eine feste Gesamtlaufzeit von einem oder drei Jahren und sind kein monatlich kündbares Abonnement. Sie enden regulär zum vereinbarten Vertragsende. Gesetzliche Rechte und ausdrücklich vereinbarte individuelle Bedingungen bleiben maßgeblich.
Müssen die 12 Simulationen jeden Monat stattfinden?
Nein. Die 12 Simulationen werden als flexibel nutzbares Jahreskontingent bereitgestellt. Sie planen diese passend zu Ihrem Awareness-Konzept und den verfügbaren Vorlaufzeiten. Es gibt keinen Anspruch auf beliebig kurzfristige Durchführung oder auf genau eine Simulation in jedem Monat.
Was passiert mit nicht genutzten Simulationen?
Während eines fortbestehenden Vertrags können ungenutzte Simulationen in das folgende Vertragsjahr übertragen werden. Das ist insbesondere innerhalb einer mehrjährigen Laufzeit relevant. Mit Vertragsende verfallen sämtliche verbleibenden Einheiten; eine Auszahlung oder Erstattung erfolgt nicht.
Wann werden 150 € aus dem Pilot angerechnet?
Bei einem Upgrade auf einen regulären Managed-Vertrag innerhalb des aktiven 90-tägigen Pilotzeitraums werden 150 € netto einmalig auf die erste Rechnung angerechnet. Der Pilotzeitraum beginnt mit Aktivierung des Pilotvertrags. Ein ungenutzter Anrechnungsanspruch verfällt mit Ablauf dieses Zeitraums.
Kann eine Kommune oder ein Unternehmen auf Rechnung buchen?
Wenn Sie eine Angebotsstellung oder einen abgestimmten Kauf auf Rechnung benötigen, sprechen Sie hookfree vorab an. Die Online-Selbstregistrierung führt durch den Stripe-Bezahlprozess. Bei einem individuellen Angebot werden Leistungsumfang, Laufzeit und Zahlungsweg vorab vereinbart.
Datenschutz & Sicherheit
Werden echte Passwörter oder Formulareingaben gespeichert?
Nein. Bei simulierten Login- oder Formularseiten werden konkrete Eingaben wie Passwörter, Zugangscodes oder Freitext-Rohwerte nicht gespeichert oder ausgewertet. Erfasst werden nur die erforderlichen Ereignisse, etwa ob ein Feld befüllt oder ein Formular abgesendet wurde.
Sind Phishing-Simulationen vollständig anonym?
Das lässt sich nicht pauschal behaupten. Für die Durchführung werden Empfängerlisten und technische Ereignisse verarbeitet. Standardmäßig werden Ergebnisse aggregiert dargestellt. Personenbezogene Detailansichten sind nur bei bewusster Freischaltung, vertraglicher Grundlage und entsprechender Verantwortung des Kunden vorgesehen.
Wer legt die Rechtsgrundlage für die Beschäftigtendaten fest?
Die Kundenorganisation verantwortet die Rechtmäßigkeit der Empfängerlisten und die interne Nutzung der Ergebnisse. hookfree verarbeitet Simulationsdaten im vereinbarten Auftrag. Rechtsgrundlage, Informationspflichten und erforderliche Beteiligung von Datenschutz- oder Mitbestimmungsstellen sollten vor dem Start durch die Organisation geklärt werden.
Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit TOMs?
Ja. In den Vertragsunterlagen stehen der Auftragsverarbeitungsvertrag und die technischen und organisatorischen Maßnahmen öffentlich als HTML und PDF bereit. Sie ergänzen die AGB und die Leistungsbeschreibung. Im Registrierungsprozess werden die jeweils angegebenen Dokumentfassungen eingebunden.
Können wir Auswertungen nach Abteilungen begrenzen?
Ja. Auswertungsregeln und Mindestgrößen können durch hookfree organisationsbezogen hinterlegt werden. Kleine Gruppen können ausgeblendet oder von verhaltensbezogenen Kennzahlen ausgenommen werden. Personenbezogene Darstellungen sind keine pauschale Standardfreigabe und müssen gesondert verantwortet werden.
Wie schützt die Engine Kundenkonten und Mandantendaten?
Geschützte Funktionen setzen die erforderliche Zwei-Faktor-Authentifizierung voraus. Rollen und serverseitige Berechtigungsprüfungen begrenzen Zugriffe. Empfängerlisten, Simulationen und weitere Kundendaten werden mandantenbezogen verarbeitet. Sicherheits- und Freigabeaktionen können nachvollziehbar protokolliert werden.
Wie lange werden Simulationsdaten aufbewahrt?
Die vereinbarten Löschfristen stehen im AVV und in den Datenschutzhinweisen. Soweit nicht anders vereinbart, werden personenbezogene Simulations- und Empfängerdaten grundsätzlich 30 Tage nach Abschluss gelöscht oder anonymisiert. Für Berichte, Vertragsnachweise und gesetzlich aufzubewahrende Daten gelten eigene Fristen. Ein 90-tägiger Pilot-Zugang ist keine pauschale Speicherfrist für alle Daten.
Auswertung & Awareness
Welche Ergebnisse zeigt eine Phishing-Simulation?
Je nach Szenario und Freigabe können Versandstatus, Zustellinformationen, Klicks, zeitliche Aktivitäten und Formularereignisse ausgewertet werden. Die Sichtbarkeit richtet sich nach dem vereinbarten Datenschutzmodell. Ergebnisse stehen im geschützten Kundenbereich bereit; eine kompakte Ergebnisübersicht beziehungsweise ein Bericht gehört zum vereinbarten Umfang.
Was sagt die Klickrate einer Phishing-Simulation aus?
Die Klickrate beschreibt die erfassten Klicks im Verhältnis zur für die Auswertung verwendeten Empfängerbasis. Sie ist eine Momentaufnahme eines bestimmten Szenarios. Schwierigkeit, Zielgruppe, Zustellung und technische Linkprüfungen beeinflussen die Interpretation. Eine Quote allein bewertet weder einzelne Beschäftigte noch die gesamte Informationssicherheit.
Welche Klickrate ist gut oder schlecht?
Es gibt keinen für alle Organisationen belastbaren Grenzwert. Ein leichter und ein sehr plausibler Test sind nicht direkt vergleichbar. Aussagekräftiger sind nachvollziehbare Vergleiche ähnlicher Szenarien und Zielgruppen sowie konkrete Maßnahmen, die Sie aus den Beobachtungen ableiten.
Wie vergleichen wir Ergebnisse über mehrere Simulationen?
Dokumentieren Sie Szenario, Zeitraum, Empfängerbasis, Zustellbedingungen und Auswertungsregeln. Vergleichen Sie möglichst ähnliche Bedingungen und beachten Sie Änderungen bei Gruppengrößen oder Vorlagen. Unterschiede zwischen zwei Quoten sind erst mit diesem Kontext sinnvoll einzuordnen.
Ersetzt eine Phishing-Simulation eine Schulung?
Eine Simulation macht Verhalten in einer konkreten Situation sichtbar. Schulungen vermitteln zusätzlich Prüfroutinen und Hintergrundwissen. Beide Bausteine können in einem Awareness-Programm kombiniert werden. Die hookfree Academy ist ein eigenständiges Produkt und nicht automatisch Teil eines Engine-Pakets.
Wie oft sollten wir Phishing-Simulationen durchführen?
Die passende Frequenz hängt von Zielgruppen, Arbeitsbelastung und Awareness-Konzept ab. Das Managed-Paket bietet 12 flexibel nutzbare Simulationen pro Vertragsjahr. Planen Sie ausreichend Zeit für Auswertung, Kommunikation und Lernmaßnahmen zwischen den Tests ein.
Microsoft 365 & öffentliche Verwaltung
Kann hookfree in einer Microsoft-365-Umgebung eingesetzt werden?
Ja. Die Engine ist eine externe Managed-Lösung für Phishing-Simulationen und kann auch Organisationen mit Microsoft 365 als E-Mail-Umgebung bedienen. Ihre IT prüft die passenden Zustellregeln und die Testmail. hookfree ist ein eigenständiger Anbieter und kein Microsoft-Produkt.
Müssen wir für die Simulation den Spamfilter abschalten?
Pauschale Abschaltungen sind keine Voraussetzung des Managed-Prozesses. Ihre IT stimmt geeignete, möglichst begrenzte Einstellungen für die Simulation ab und prüft deren Wirkung mit einer Testmail. Für externe Simulationen bietet Microsoft dokumentierte Advanced-Delivery-Einstellungen; zusätzliche Gateways und Mailrouten sind zu berücksichtigen.
Was benötigen Kommunen und Behörden vor dem Start?
Klären Sie Verantwortlichkeiten für die Organisation, IT-Zustellung, Datenschutz und gegebenenfalls Personalvertretung. Empfängerkreis, Reporting-Regeln und interne Freigaben sollten feststehen. Vertragsunterlagen, AVV und TOMs stehen zur Prüfung bereit; Angebot und Zahlungsweg können vorab abgestimmt werden.
Kann ein externer kommunaler IT-Dienstleister die Zustellung vorbereiten?
Ja, sofern er für die E-Mail-Umgebung zuständig ist. Die Verwaltung legt den organisatorischen Rahmen fest, während die verantwortliche IT die erforderlichen Zustellvoraussetzungen prüft und umsetzt. Planen Sie diese Abstimmung einschließlich Testmail vor der verbindlichen Beauftragung ein.
Ihr Rahmen ist individuell?
Besprechen Sie Empfängerumfang, organisatorische Anforderungen oder den gewünschten Einstieg direkt mit hookfree.
