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Phishing Engine/Auswertung von Phishing-Simulationen
Auswertung von Phishing-Simulationen

Phishing-Simulationen auswerten. Ergebnisse sinnvoll nutzen.

Eine Phishing-Auswertung hilft, Reaktionen auf ein konkretes Szenario zu verstehen. Die hookfree Phishing Engine stellt geschützte Ergebnisse bereit; Sie ordnen Kennzahlen mit Empfängerbasis, Zustellung und Datenschutzregeln ein und leiten daraus passende Awareness-Maßnahmen ab.

Klare EinordnungSzenario, Empfängerbasis und organisatorischen Rahmen berücksichtigen.
Kontrollierter ProzessVorschau, Testmail und verbindliche Beauftragung bleiben feste Prüfpunkte.
Geschützte ErgebnisseDarstellung nach den vereinbarten Reporting- und Datenschutzregeln.
Ergebnisse verstehen

Mehr Kontext für Ihre Kennzahlen.

Versand, Interaktionen und die zulässige Sichtbarkeit gehören in eine gemeinsame Betrachtung.

01

Empfängerbasis

Geplante, versendete und auswertbare Empfänger unterscheiden.

02

Versand & Zustellung

Fehler oder Einschränkungen bei der Einordnung berücksichtigen.

03

Klickereignisse

Reaktionen mit Szenario und technischen Bedingungen interpretieren.

04

Formularinteraktionen

Ereignisse auswerten; konkrete Rohwerte werden nicht gespeichert.

05

Gruppenauswertung

Nur bei Freigabe und unter vereinbarten Mindestgrößen betrachten.

06

Nächste Maßnahmen

Ergebnisse für Kommunikation und passende Lernimpulse nutzen.

Ergebnisübersicht einer Simulation
100 %
Versandstatusverarbeitet
24 %
Klickrateauswertbare Empfänger
18
Interaktionenaggregierte Ereignisse
Beispielansicht mit illustrativen Daten. Die verfügbare Darstellung richtet sich nach Paket und Freigaben.
Vom Test zur Verbesserung

Ein klarer Ablauf für Ihre Auswertung.

Planen Sie die Interpretation bereits vor dem Versand ein.

01

Ziel festlegen

Vorab definieren, welches Angriffsmuster untersucht wird.

02

Rahmen dokumentieren

Zielgruppe, Zeitraum, Zustellung und Reporting-Regeln festhalten.

03

Prüfen & freigeben

Vorschau und Testmail vor der verbindlichen Durchführung kontrollieren.

04

Ergebnisse einordnen

Kennzahlen mit ihrer jeweiligen Datenbasis lesen.

05

Lernimpuls ableiten

Eine nachvollziehbare Verbesserung für den Arbeitsalltag wählen.

06

Später vergleichen

Unter möglichst vergleichbaren Bedingungen erneut simulieren.

Welche Kennzahlen helfen bei der Auswertung?

Betrachten Sie zuerst die Datenbasis: Wie viele Empfänger waren geplant, welche Versand- und Zustellinformationen liegen vor und welche Personen werden nach den vereinbarten Datenschutzregeln in die Auswertung einbezogen? Nicht jede vorbereitete Empfängerliste ergibt dieselbe auswertbare Basis.

Klicks und Formularereignisse beschreiben erfasste Interaktionen mit einem bestimmten Szenario. Die konkrete Berechnung und Sichtbarkeit richten sich nach den bereitgestellten Ergebnissen und Reportingregeln. Eine Formularinteraktion bedeutet nicht, dass ein echtes Passwort gespeichert wurde: Die Engine speichert keine eingegebenen Rohwerte.

Kennzahlen mit ihrem Kontext lesen
BeobachtungWas Sie zusätzlich prüfen sollten
Versand- oder ZustellstatusWie wurde die Empfängerbasis gebildet und welche Fehler lagen vor?
Klicks und KlickrateWelches Szenario, welcher Nenner und welche technischen Einflüsse gelten?
FormularereignisWelcher Ereignistyp wurde erfasst? Konkrete Eingaben werden nicht gespeichert.
AbteilungswerteSind Mindestgrößen erfüllt und Darstellungen freigegeben?
Zeitlicher VerlaufWelche Versandzeiten und Ereigniszeitpunkte gehören zum Test?

Wann sind zwei Simulationen vergleichbar?

Vergleiche sind aussagekräftiger, wenn Zielgruppe, Szenariotyp, Schwierigkeit, Zeitraum und Zustellbedingungen ähnlich sind. Ein plausibler Kontohinweis unter Zeitdruck kann andere Reaktionen auslösen als eine deutlich auffällige Nachricht. Dokumentieren Sie diese Unterschiede vor der Interpretation.

Beachten Sie auch, ob Gruppen aus Datenschutzgründen ausgeblendet werden oder sich die auswertbare Empfängerbasis geändert hat. Technische Linkprüfungen können Klickereignisse beeinflussen. Ein Rückgang der Quote ist deshalb ein Anlass für Einordnung, aber allein noch kein Nachweis, dass jede Person sicherer handelt.

Aus Ergebnissen konkrete Awareness-Maßnahmen ableiten.

Formulieren Sie nach dem Test wenige nachvollziehbare Verbesserungen. Das können Prüfroutinen für Links und Absender, ein bekannter Rückfrageweg oder ein passender Lernimpuls zum getesteten Angriffsmuster sein. Halten Sie fest, wer die Maßnahme verantwortet und wann eine weitere Beobachtung sinnvoll ist.

Verwenden Sie Ergebnisse innerhalb der vereinbarten Datenschutz- und Sichtbarkeitsregeln. Aggregierte Rückmeldungen können Beschäftigten helfen, Warnsignale besser einzuordnen. Öffentliche Ranglisten oder vorschnelle Schlussfolgerungen über einzelne Personen sind kein sinnvoller Ersatz für ein abgestimmtes Awareness-Konzept.

  • Datenbasis, Szenario und technische Bedingungen dokumentieren.
  • Ergebnisse im freigegebenen Datenschutzmodell betrachten.
  • Konkrete Prüfroutinen und passende Lerninhalte ableiten.
  • Spätere Wiederholung mit nachvollziehbaren Vergleichsbedingungen planen.
Datenschutz im Reporting

Die Ergebnistiefe passt zu Ihrer Organisation.

Standardmäßig werden Ergebnisse datenschutzfreundlich und aggregiert dargestellt. Weitergehende Ansichten setzen entsprechende Vereinbarungen und Freigaben voraus.

Aggregierte DarstellungGesamtergebnisse für den vereinbarten Zweck verwenden.
MindestgrößenKleine Gruppen vor unerwünschten Rückschlüssen schützen.
Personenbezogene DetailsNur bewusst freigeschaltet und durch den Kunden verantwortet.
Geschützter KundenbereichReports und Ergebnisübersichten innerhalb der Zugriffsregeln nutzen.
Weiterführende Inhalte

Passende Seiten zur Vertiefung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Auswertung von Phishing-Simulationen.

Welche Ergebnisse zeigt eine Phishing-Simulation?

Je nach Szenario und Freigabe können Versandstatus, Zustellinformationen, Klicks, zeitliche Aktivitäten und Formularereignisse ausgewertet werden. Die Sichtbarkeit richtet sich nach dem vereinbarten Datenschutzmodell. Ergebnisse stehen im geschützten Kundenbereich bereit; eine kompakte Ergebnisübersicht beziehungsweise ein Bericht gehört zum vereinbarten Umfang.

Was sagt die Klickrate einer Phishing-Simulation aus?

Die Klickrate beschreibt die erfassten Klicks im Verhältnis zur für die Auswertung verwendeten Empfängerbasis. Sie ist eine Momentaufnahme eines bestimmten Szenarios. Schwierigkeit, Zielgruppe, Zustellung und technische Linkprüfungen beeinflussen die Interpretation. Eine Quote allein bewertet weder einzelne Beschäftigte noch die gesamte Informationssicherheit.

Welche Klickrate ist gut oder schlecht?

Es gibt keinen für alle Organisationen belastbaren Grenzwert. Ein leichter und ein sehr plausibler Test sind nicht direkt vergleichbar. Aussagekräftiger sind nachvollziehbare Vergleiche ähnlicher Szenarien und Zielgruppen sowie konkrete Maßnahmen, die Sie aus den Beobachtungen ableiten.

Wie vergleichen wir Ergebnisse über mehrere Simulationen?

Dokumentieren Sie Szenario, Zeitraum, Empfängerbasis, Zustellbedingungen und Auswertungsregeln. Vergleichen Sie möglichst ähnliche Bedingungen und beachten Sie Änderungen bei Gruppengrößen oder Vorlagen. Unterschiede zwischen zwei Quoten sind erst mit diesem Kontext sinnvoll einzuordnen.

Ersetzt eine Phishing-Simulation eine Schulung?

Eine Simulation macht Verhalten in einer konkreten Situation sichtbar. Schulungen vermitteln zusätzlich Prüfroutinen und Hintergrundwissen. Beide Bausteine können in einem Awareness-Programm kombiniert werden. Die hookfree Academy ist ein eigenständiges Produkt und nicht automatisch Teil eines Engine-Pakets.

Wie oft sollten wir Phishing-Simulationen durchführen?

Die passende Frequenz hängt von Zielgruppen, Arbeitsbelastung und Awareness-Konzept ab. Das Managed-Paket bietet 12 flexibel nutzbare Simulationen pro Vertragsjahr. Planen Sie ausreichend Zeit für Auswertung, Kommunikation und Lernmaßnahmen zwischen den Tests ein.

Sind Phishing-Simulationen vollständig anonym?

Das lässt sich nicht pauschal behaupten. Für die Durchführung werden Empfängerlisten und technische Ereignisse verarbeitet. Standardmäßig werden Ergebnisse aggregiert dargestellt. Personenbezogene Detailansichten sind nur bei bewusster Freischaltung, vertraglicher Grundlage und entsprechender Verantwortung des Kunden vorgesehen.

Können wir Auswertungen nach Abteilungen begrenzen?

Ja. Auswertungsregeln und Mindestgrößen können durch hookfree organisationsbezogen hinterlegt werden. Kleine Gruppen können ausgeblendet oder von verhaltensbezogenen Kennzahlen ausgenommen werden. Personenbezogene Darstellungen sind keine pauschale Standardfreigabe und müssen gesondert verantwortet werden.

Werden echte Passwörter oder Formulareingaben gespeichert?

Nein. Bei simulierten Login- oder Formularseiten werden konkrete Eingaben wie Passwörter, Zugangscodes oder Freitext-Rohwerte nicht gespeichert oder ausgewertet. Erfasst werden nur die erforderlichen Ereignisse, etwa ob ein Feld befüllt oder ein Formular abgesendet wurde.

Wie lange werden Simulationsdaten aufbewahrt?

Die vereinbarten Löschfristen stehen im AVV und in den Datenschutzhinweisen. Soweit nicht anders vereinbart, werden personenbezogene Simulations- und Empfängerdaten grundsätzlich 30 Tage nach Abschluss gelöscht oder anonymisiert. Für Berichte, Vertragsnachweise und gesetzlich aufzubewahrende Daten gelten eigene Fristen. Ein 90-tägiger Pilot-Zugang ist keine pauschale Speicherfrist für alle Daten.

Nächster Schritt

Den Rahmen für Ihre erste Simulation klären.

Vergleichen Sie Pilot und Managed-Pakete oder besprechen Sie Ihre Anforderungen mit hookfree.